„Ich bin doch nicht krank, sondern nur schwanger.“
Moderne Diagnostik ermöglicht werdenden Eltern nie dagewesene Einblicke in die Entwicklung ihres ungeborenen Kindes – und konfrontiert sie ggf. mit Entscheidungen, die weit über den medizinischen Bereich hinausgehen. Zwar schafft medizinisches Wissen Gewissheiten über mögliche Risiken, es gibt jedoch keine Antworten auf die daraus entstehenden existenziellen und ethischen Fragen. So wird Hoffnung von Sorge überlagert und die Schwangerschaft wird als Risiko erlebt.
Es stellt sich die Frage: Darf, soll oder muss man alles wissen? In der Podiumsdiskussion treffen medizinische und ethische Perspektiven aufeinander, um Chancen und Grenzen des Rechts auf Nichtwissen in der Schwangerschaft zu beleuchten.
Mitwirkende: Prof. Dr. Kerstin Schlögl-Flierl (Moraltheologie, Universität Augsburg) u. a.
Der Eintritt ist frei. Wir bitten um Ihre Anmeldung.